The Temptation // Die Versuchung

 🇺🇸 One of the greatest challenges in Ho'oponopono seems to be the temptation to want to "heal" or "fix" others. After all, it's a powerful tool, so of course we want to use it. Why wouldn't we? The world is drowning in fear and suffering. Many Ho’oponopono practitioners feel compelled to offer relief to people. They assume that the other person is too weak or too ignorant to help themselves and that they are the ones who know how to do it. I remember Dr. Hew Len's words when someone described another person's problem and asked how to use Ho’oponopono to help them. "People don't need you. They need God. Do you want to get in the way?" was his response! As if any of our "solutions" could be better, more loving, and more healing than those of Divinity!

Human arrogance wears many disguises. One of them is the urge to want to help others. Many participants undertake the Ho'oponopono training to learn how to apply the method "to others". I am not exempt from this, because initially, I also thought I could add this mysterious "tool" to my toolbox, convince others of its healing power, and elevate myself in the process. Very human. We crave recognition and opportunities to "help", "fix", "heal", or "teach", and the Ho'oponopono method seems like a welcome opportunity. But ultimately, it didn't work. Firstly, because I don't know what's best for the other person, and secondly, because there is no other person. There is only me and my perception of another person, reflecting back to me externally.


Ho’oponopono seems to truly disconnect the role of the intellect rather than intensifying it. If I thought I was "smart", I was shocked to realize that my inherent intellect really doesn't have the final say. Ho’oponopono has shown me that everything I thought I knew is simply a collection of flawed data. So the less something didn't work, the more I realized that the truth lies in asking Divinity to transform my misinterpretation of the other person.


In the Ho’oponopono class Self I-Dentity through Ho’oponopono® (SITH®) and in the SITH® Private Sessions, I only work on myself and ask divinity to correct my perception of my client. That's all, there's nothing more for me to do. Transformation, change, and healing are not my job - that's the job of Divinity.


SITH® Classes


SITH® Private Sessions



🇩🇪 Eine der größten Herausforderungen bei Ho'oponopono scheint die Versuchung zu sein, andere "heilen" oder "reparieren" zu wollen. Schließlich ist es ein mächtiges Werkzeug, und natürlich wollen wir es nutzen. Warum auch nicht? Die Welt versinkt in Angst und Leid. Viele Ho’oponopono-Anwender fühlen sich berufen, den Menschen Erleichterung anzubieten. Sie gehen davon aus, dass die andere Person zu schwach oder zu unwissend ist, um sich selbst zu helfen, und dass sie diejenigen sind, die wissen, wie es geht. Ich erinnere mich an Dr. Hew Lens Worte, als jemand das Problem einer anderen Person schilderte und die Frage stellte, wie man Ho’oponopono anwende, um der Person zu helfen. „Die Menschen brauchen nicht dich. Sie brauchen Gott. Willst du dich etwa in den Weg stellen?“, war seine Antwort! Als ob irgendeine unserer „Lösungen“ für jemand anderen besser, liebevoller und heilender als die der Göttlichkeit sein könnte!


Menschliche Arroganz trägt viele Gewänder. Eines davon ist der Drang, anderen helfen zu wollen. Viele Teilnehmer absolvieren das Ho'oponopono-Training, um zu lernen, wie man die Methode „an anderen“ anwendet. Ich nehme mich da nicht aus, denn ich dachte anfangs auch, ich könne dieses geheimnisvolle „Werkzeug“ meiner Toolbox hinzufügen, andere von der Heilkraft überzeugen und mich dabei aufzuwerten. Sehr menschlich. Wir sehnen uns nach Anerkennung und nach Gelegenheiten „helfen“, „reparieren“, "heilen" oder "belehren" zu können, und die Ho'oponopono-Methode scheint eine willkommene Möglichkeit zu sein. Doch letztendlich hat es gar nicht funktioniert. Erstens, weil ich nicht weiß, was das Beste für die andere Person ist, und zweitens, weil es die andere Person gar nicht gibt. Es gibt nur mich und meine Wahrnehmung von einer anderen Person, die sich mir im Außen spiegelt.


Ho’oponopono scheint wirklich die Rolle des Intellekts zu entkoppeln, statt sie zu intensivieren. Wenn ich mich für „klug“ gehalten habe, musste ich schockiert feststellen, dass mein mir angeborener Intellekt wirklich nicht das Sagen hat. Ho’oponopono hat mir gezeigt, das alles, was ich zu wissen glaubte, einfach nur eine Ansammlung fehlerhafter Daten ist. Je weniger also etwas nicht funktionierte, desto mehr wurde mir bewusst, dass die Wahrheit darin liegt, die Göttlichkeit zu bitten, meine Fehlinterpretation von der anderen Person zu transformieren.


In den Ho’oponopono-Seminaren Self I-Dentity through Ho’oponopono® (SITH®) und in den SITH® Private Sessions arbeite ich nur an mir und bitte die Gottheit um Korrektur meiner Wahrnehmung, die ich über meinen Klienten habe. Das ist alles, mehr gibt es nicht für mich zu tun. Transformation, Wandlung und Heilung sind nicht mein Job - das ist der Job der Göttlichkeit.



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© Irene Schwonek   MANA-LOA*

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